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Solar-Thermie und / oder PV-Strom

Die Nutzung der Solarenergie hat sich in den letzten Jahren weitgehend auf die Produktion von Strom = Photovoltaik (PV). fokussiert. Strom aus Sonnenlicht gehört neben Wasser und Wind zu den Hauptdarstellern der Energiewende. Die Sonne scheint für jedermann gratis und der Transport zur Erde ist kostenlos. Diese Gratisenergie ist unermesslich und anstatt sie auf den Dächern lediglich Ziegelsteine, Platten oder Kies erwärmen zu lassen, kann sie zur Produktion von Elektrizität genutzt werden.
Mit der KEV, (der kostendeckenden Einspeise Vergütung) wird sodann auch eine Investitionshilfe speziell für die Landwirtschaft gewährt, damit die riesigen Flächen auf Scheunen -und Stalldächern besser resp. lukrativer genutzt werden können – optisch wurden die Landwirte zu Solar-Bauern. Kleinanlagen bis max. 29kWp werden anstelle der KEV- Vergütung vom Bund mit einer einmaligen Rückvergütung von ca.30% honoriert, was die Stromproduktion auf kleineren Dächern und insbesondere auf den Dächern im Privatbereich fördert.
Das Motto lautet: Der eigene Strom vom eigenen Dach, mit dem Ziel, die Stromerzeugung vermehr auf eine dezentrale Produktion zu stellen aber auch um den hausinternen Bedarf bestmöglich zu nutzen. Wenn bis in einigen Jahren die Batteriesysteme einen akzeptablen Preis erreichen, so wird es möglich, den eigenen Strom zu speichern und ihn auch abends und nachts zur Verfügung zu haben. Der Eigenheimbesitzer und Kleinunternehmer wird sukzessive autonom und vom EW unabhängig.

Merke: Rund 80% der hausinternen Energiekosten entfallen auf Heizung und Warmwasser, deshalb ist es sinnvoll, die Solar-Thermie wieder vermehrt zu beachten.

Die Produktion von warmem Wasser für Küche, Bad und Heizung ist sodann auch die effizienteste Art, um die solare Energie zu nutzen. Auch die Speicherung des solar erwärmten Wassers ist technisch ausgereift. Die Kollektoren auf dem Dach erzeugen das heisse Wasser welches als zirkulierendes Medium die Wärme vom Dach in den Keller bringt, wo der Wärmetauscher die Wärme auf Trink- resp. Heizwasser überträgt. Die Wasserläufe sind voneinander völlig getrennt, das Trinkwasser wird nicht verunreinigt und kann in einem gut isolierten Speicher über Tage und Wochen gelagert werden.

Je nach Dachgrösse und den Raumverhältnissen im Keller wird ein geeignetes Konzept erarbeitet. Je grösser der Speicher, desto mehr warmes Wasser kann gespeichert werden und als Reserve auch für Tage mit wenig Sonnenschein dienen. Ein Solarkonzept muss aber auch ganz speziell die Wünschbarkeiten der Bewohner berücksichtigen. Zu evaluieren sind drei Varianten :

  1. Nur Stromproduktion,
  2. nur Solar-Thermie oder
  3. beide Systeme kombiniert in Betracht ziehen.

Insbesondere in Spitälern, Heimen und Sportanlagen, wo rund um die Uhr viel warmes Wasser benötigt wird, ist die Solar-Thermie ein wichtiges Thema.

„Der eigene Strom vom eigenen Dach" oder „heisses Wasser im Überfluss" sind die zentralen Themen bei Neubau oder Sanierung.

Nicht nur um energiekosten einzusparen, auch nicht nur um beim Baden das angenehme Gefühl der eigenproduzierten Wärme zu empfinden oder als Selbstversorger umweltfreundlich zu handeln, sondern auch im Hinblick auf die von Kanton zu Kanton unterschiedlichen gebäuderelevanten Vorgaben wie z.B.der CO2-Vorschriften, der Isolations- und Wärmedämmvorschriften sowie der anteilsmässigen Vorgaben für den Einbau von Erneuerbaren Energien.

Lassen Sie sich an Hand einer Grundberatung und Grobkostenberechnung zeigen, was sich auf Ihrem Dach alles realisieren liesse, denn jeder Einzelne von uns ist auch Teil einer sinnvollen Energiewende.

Interessiert?

Dann kontaktieren Sie uns!